Mein Lebensweg

Ich bin selbständige Yogalehrerin aus Leidenschaft und blicke auf ein bewegtes Leben zurück, das mich dahin führte, wo ich mich jetzt Zuhause fühle.

Meine ersten Begegnungen mit "sportlicher Bewegung" waren im Schulsport nicht sehr ergiebig, an den Geräten fehlte es mir an Kraft und im Ballsport war ich auch nicht erfolgreich.

Erst als ich den Tennisverein mit nur einem Platz fand und eroberte, entdeckte ich meine Leidenschaft für Bewegung, was auf dem Dorf in einer kleinen Gemeinschaft sehr viel Freude machte. Ich verbrachte meine schulfreie Zeit und die Wochenenden auf demTennisplatz.

mein Lebensweg Portrait
mein Lebensweg Aikido

Durch meinen Umzug nach Karlsruhe begann ich in jungen Jahren Aikido zu lernen und blieb dieser außergewöhnlichen Kampfkunst 20 Jahre treu.

Ich fand meine Mitte, baute eine gute Erdung auf und begann, am Hochschulsport der Uni Karlsruhe Aikido im Hochschulsport zu unterrichten.

Mein damals mit Enthusiasmus begonnenes Biologiestudium verlor immer mehr an Attraktivität und schlief schließlich zugunsten dieser Trainertätigkeit ein.

Es folgten Jahre, in denen ich mich hauptsächlich  Aikido,  Meditation und Yoga (beides in Eigenstudium erworben) widmete.

Eine weitere wichtige Lebensetappe stellte die Ankunft meiner Tochter Hannah dar, die mich auch dazu brachte, meinen Lebensweg neu zu überdenken mit der Frage: was erfüllt mich und womit kann ich uns beide ernähren? Ich beschloss, eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu beginnen, die mich erfüllte und die ich voller Vorfreude aufs Unterrichten abschloss.

Schon während der dreijährigen Ausbildungszeit begann ich, neben Aikido Yoga zu unterrichten, eher halbprivat und im kleinen Rahmen. Ich sammelte  Unterrichtserfahrung, die sich dann in der Mitarbeit in einem Yogazentrum festigte.

In der Zeit meiner Yogaausbildung bot sich  die Möglichkeit zur Ausbildung als Physiotherapeutin. Es waren drei fordernde Jahre, die sich im Nachhinein als wahren Segen erwiesen. Nun erhielt meine Liebe zu Körper und  Bewegung ein gutes theoretisches Fundament.

Durch die fundierte Doppelausbildung erwarb ich  die Kassenanerkennung, d.h. die gesetztlichen Krankenkassen begannen, die Hathayogakurse zu bezuschussen.

Mehrere Knieverletzungen im Aikido verlagerten meinen Weg zum Yoga, sodass ich meine Aikidotrainertätigkeit  beendete und eigene Räume für den Yogaunterricht anmietete.

Ich bin sehr dankbar für das Aikido, das mein Bewegungsgefühl formte,  für alle Bücher, Seminare, und Lehrer deren Impulse  in mein Yogaerleben - und unterrichten einfliessen. Die nährende inspirierende Kraft des Yoga hat mich auf meiner Lebens - Reise geführt.  Im Verlauf dieser Reise hat sich sowohl die äußere als auch die innere Welt gewandelt.

Nicht nur mein Körper ist im Laufe der Jahre gesünder, kraftvoller und zugleich geschmeidiger und sensibler geworden, auch mein Denken und Fühlen hat sich erweitert und erneuert. "Stille ist heute stiller, Tiefe ist tiefer, Raum ist weiter, Glück ist ... "glücklicher"

So, wie ich diese Erfahrung erlebe, kann ich sie  weitergeben und es ist eine große Freude wenn die Teilnehmer mit einem Strahlen in den Augen aus der Stunde gehen.

Mein Leben wird immer leichter und müheloser und dafür bin ich von ganzem Herzen dankbar.

mein Lebensweg der Tänzer im Aikidodojo
mein Lebensweg auf dem Battert