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Ankommen im Augenblick

+++  Kurse 2022 sowohl live als auch online +++

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Sonne Ha ….. Mond Tha

Bewegung ..... Ruhe

Klang ..... Stille

Sthira ..... Sukham

Spiel der Pole Shiva-Shakti Statue

Der Tanz der Gegensätze ist überall zu finden. Im gemeinsamen Üben des Hatha - Yoga erforschen wir diese Polaritäten und der Atem ist unser Begleiter

In Sthira fühlen wir in kraftvollen Haltungen wie der Heldin unsere Stärke, Stabilität und Festigkeit. Sukham erfahren wir angenehm und leicht in nach Innen führenden entspannten Dehnhaltungen und weichen Bewegungsabfolgen.
Die Weisheit von Körper, Geist und Atem offenbaren uns im Üben wann die "richtige Zeit ist" zu tun oder zu ruhen.

In statischen Haltungen (Asanas) und dynamischen Bewegungsabfolgen (Karanas)
in tiefer Selbstwahrnehmung von Körper und Geist in Momenten der Stille
in Einklang mit den Mondphasen und den jeweiligen Körperregionen und Elementen
in geführten Meditationen und Fantasiereisen
im Lenken von Atem und Energie im Pranayama
im Wahrnehmung des eigenen Klanges im Tönen und Singen
in der Tiefenentspannung (Yoga-Nidra dem Schlaf der Yogis)

kommen wir dieser uns eigenen Dynamik näher. Wir erkennen in den Phasen des Mondes (in Stille, Schlaf, Regeneration und Meditation) unser Potenzial und bringen es voller Vitalität in den Phasen der Sonne als Gestaltungskraft und Kreativität in die Welt. So sind unsere Handlungen genährt von Weisheit, und TUN ist erfüllt von SEIN …

Auf seiner 28 tägigen Reise um die Erde durchläuft der Mond alle 12 Sternbilder des Tierkreises in denen er sich jeweils 2 bis 3 Tage aufhält.
Der Tierkreis beginnt mit dem Widder, der auf Kopf, Gehirn und Augen wirkt und die Sinnesorgane beeinflusst.
Der Mond durchläuft alle Körperregionen um am Ende bei den Fischen (Füssen) zu enden.
Alles, was dem Wohlergehen der vom Mond regierten Körperregionen dient ist wirksamer als an anderen Tagen. Motiviert von diesem alten Wissen richtet sich der Focus der Kursstunden je nach Mondstand auf die vom Mond "regierten" Körperregionen und zugehörigen Elemente.

So ergibt sich ein vielfältiges Spektrum in den Kursstunden im Hinblick auf den Mond:
An Widdertagen z.B. arbeiten wir viel mit den Sinnesorganen und dem Gehirn, das Üben ist eher fein und meditativ. Im Gegensatz zum Löwentag, an dem wir viele dynamische Atemübungen machen und unser Energiesystem aufladen und stärken.

An Waagetagen steht das Becken und das Wasserelement im Focus. An Schütze- (Oberschenkel), Steinbock- (Knie) und Wassermanntagen (Unterschenkel) liegt der Focus auf einem stabilen Stand, an solchen Tagen stehen kraftvolle Standhalten im Vordergrund.

Die Elemente erfahren wir in unseren Körperräumen:

Vaju der Wind nährt uns als Atem, füllt unsere Lungen mit Sauerstoff und Energie. Als Träger des Geistes, existenzielle Energie der Existenz, Flexibilität, Leichtigkeit, Frische und Schnelligkeit wirkt er in unserem Leben.

In unseren Stoffwechselorganen wirkt Agni das Feuer  als transformierende Verdauungskraft, die körperfremde Stoffe in körpereigene und Energie umwandelt. Unsere Körpertemperatur wird vom Feuer aufrechterhalten. Als inneres Feuer, schöpferische Kraft, Enthusiasmus und Begeisterung wirkt es in unserem Leben.

Apas, das Wasser fließt in unseren Zellen und Zellzwischenräumen und ist im ganzen Körper zu finden (ca. 70 bis 80 Prozent des Körpers besteht aus Wasser). Durch Ruhe, Gelassenheit, Sinnlichkeit, Entspannung und inneren Frieden wirkt es in unserem Leben.

Tejas, die Erde gibt unserem Körper Halt und Stabilität durch Knochen und Strukturhaftigkeit unseres Körpers. Stärke, Beständigkeit, Sicherheit, Geerdetsein, Konzentration, Festigkeit und Stabilität schenkt sie uns im Leben.