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Reinigung u. Ernährung

Yogische Reinigungen

morgens

Neti, die Nasendusche zur Reinigung der Nasengänge. Mit einem Nasenkännchen (aus Drogeriemarkt oder Apotheke) wird warmes Salzwasser durch die Nase gespült, indem man den Kopf schräg hält. Das Wasser fließt durch ein Nasenloch ein und durch das andere ab, (dabei durch den Mund atmen) anschließend sanft schneuzen.

Abschaben der Zunge: mit einem Zungenschaber (in Drogeriemärkten erhältlich) die Zunge morgens von Belag reinigen.

Gurgeln mit Sonnenblumenöl: Einen Teelöffel Sonnenblumenöl ca. 15 Min. im Mund behalten, kräftig bewegen, ausspucken, den Mund gut ausspülen. Das Öl entzieht der Mundschleimhaut Giftstoffe, und die Sonnenblume enthält viel Lichtkraft, die der Körper aufnehmen kann.

ein bis zwei Gläser warmes Wasser trinken, regt den Stoffwechsel und die Ausscheidung an, die in den Morgenstunden am aktivsten ist.

Vor dem Schlafengehen

die Füße mit Sesamöl einmassieren. Sesamöl hat eine sehr entspannende und wärmende Wirkung auf den ganzen Körper (Fussreflexzonen an den Füssen!)

Vor dem Duschen

Vor dem Duschen den Körper mit Rosenöl einmassieren (Rosenöl wirkt sehr wohltuend auf die Haut und enthält Stoffe, die Endorphine - Botenstoffe für Wohlergehen und Glücksgefühle - freisetzen) . Durch das anschließende Duschen dringt das Öl tiefer ein und schafft einen wärmenden Schutzmantel (hilft v.a. in der kalten Jahreszeit gegen Austrocknung)

Reinigung u. Ernährung

Ernährungstipps aus Yoga, Ayurveda und weiteren Quellen

Flüssigkeitszufuhr

 Am Morgen frisches Wasser trinken und frisches Obst essen, am besten verwertbar ist nur eine Sorte. Beides regt die Ausscheidung an.

Während der Mahlzeiten sowie 30 Min. vorher und nachher nichts trinken. Durch zusätzliche Flüssigkeitszufuhr werden die Verdauungsenzyme verdünnt und verlieren an Effektivität.

Viel klares Wasser trinken, am besten ohne Kohlensäure (Abfallprodukt des Körpers), der Körper benötigt  zusätzliche Energie, sie wieder auszuscheiden. Empfohlene Trink - Tagesmenge: Körpergewicht x 0.06 = Liter/Tag. Wird viel Obst oder Gemüse gegessen, verringert sich die Menge. Wird viel Brot gegessen, braucht es mehr Flüssigkeit um der verschleimenden Wirkung entgegenzuwirken.
Alle anderen Getränke (Fruchtsäfte, Tees usw.) wirken auf den Körper als Nahrungsmittel, es setzt Verdauungsaktivität ein. Klares Wasser wirkt reinigend (innere Dusche) und hält gesund. Alle wichtigen Lebensprozesse sind an Wasser gebunden: Informationsübermittlung in den Nervenzellen, Blut,Verdauung, Stoffwechsel usw.
Besonders vor, während und nach Yoga hat klares Wasser eine sehr reinigende Wirkung.

Ernährung

Prinzip der Trennkost: Keine Eiweiße und Kohlenhydrate in einer Mahlzeit, da die eiweißverdauenden Enzyme die Kohlenhydrat verdauenden abbauen, d.h. unvollständige Verdauung.

Kein Obst, Salat oder rohes Gemüse nach 18.00 Uhr. Abends wird vor allem Obst nur noch unvollständig verdaut, es bildet sich leberbelastender Alkohol.

Der Körper hat sein Verdauungsoptimum um 12.00 Uhr mittags,  am besten zu dieser Zeit schwer verdauliche Nahrung wie z.B. Hülsenfrüchte essen.

Vor dem Schlafengehen kein süßes Betthupferl, der Körper ist nachts im Fettstoffwechselmodus, dort findet Regeneration und Zellerneuerung statt. Nach Zuckerkonsum ist der Körper über Stunden im Zuckerstoffwechsel und die Regenerationszeit verkürzt sich um diese Zeit!

Nach der Nahrungszufuhr keine großen Aktivitäten, da der Parasympathicus (Anteil des vegetativen Nervensystems, der für Ruhe und Entspannung sorgt) die Verdauungsorgane aktiviert.

Eine Darmreinigung mit Kräutern wirkt Wunder, da viele Störungen und Krankheiten in einem belasteten Darm ihre Ursache haben.

Je schneller und vollständiger die Verdauung, umso besser ist die Energieaufnahme und der Abtransport der Abfallstoffe und umso feiner und energiegeladener ist der Körper.

Den Konsum säurebildender Nahrungsmittel/Genussmittel  (Alkohol, Nikotin, Zucker, Getreide, Mineralwasser, Fleisch) einschränken.

Basenbildende (Obst, Gemüse, hochwertige Öle) Nahrungsmittel bevorzugen.

Unser Gehirn als Hochleistungsorgan benötigt 20 Prozent der aufgenommenen Energie. Es besteht hauptsächlich aus Fetten, und benötigt für ein gesundes Funktionieren (intellektuelle Denkleistungen, emotionale Ausgeglichenheit, Körperwahrnehmung und Bewegunssteuerung) hochwertige Fette mit einem hohen Maß an Omega - 3 - Fettsäuren. Vegane Alternativen zu Fischölen sind Leinöl und Algen.

neueste Erkenntnisse: weniger ist mehr. In kleinen Fastenzeiten bildet der Körper ein Enzym, das uns Energie gibt und jung hält.

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