06 ImageIch bin selbständige Yogalehrerin aus Leidenschaft und blicke auf ein sehr bewegtes Leben zurück, das mich dahin führte, wo ich mich jetzt Zuhause fühle.

Meine ersten Begegnungen mit "sportlicher Bewegung" waren im Schulsport nicht sehr ergiebig, an den Geräten fehlte es mir an "Schneid", und im Ballsport war ich auch nicht sehr erfolgreich.

Erst als ich im Dorf den kleinen Tennisplatz fand und eroberte, entdeckte ich meine Leidenschaft für Bewegung, was auf dem Dorf in einer kleinen Gemeinschaft sehr viel Freude machte.

Wir hatten nur einen Platz, dafür waren wir eine starke Gemeinschaft, hatten sogar einen Trainer und richtige Wettkämpfe, in denen ich angefeuert von meinen Freunden so manches Spiel gegen wesentlich ältere "Gegnerinnen" gewann!.

Auf dem Tennisplatz verbrachte ich fast meine gesamte schulfreie Zeit und die Wochenenden.

 

 

 

 Durch meinen Umzug nach Karlsruhe begann ich in jungen Jahren Aikido zu erlernen und blieb dieser außergewöhnlichen Kampfkunst 20 Jahre lang treu.

Ich lernte nicht nur meine Mitte zu finden und Bodenkontakt aufzubauen, sondern begann auch, am Hochschulsport der03 Image Uni Karlsruhe zu unterrichten.

Mein damals mit Enthusiasmus begonnenes Biologiestudium verlor immer mehr an Attraktivität und schlief schließlich zugunsten dieser Trainertätigkeit vollständig ein.

Es folgten Jahre, in denen ich mich hauptsächlich dem Aikido, der Meditation und Yoga (beides in Eigenstudium erworben) widmete.

Auch die Musik lockte mich, sodass ich das E - Bassspielen erlernte. In Musikgruppen wie Ujuju Brimshead, Tausend Tage, Clishee u.a. lernte ich das Musikerleben kennen, von dem ich mich nach vier Jahren wieder verabschiedete.

Eine weitere wichtige Lebensetappe stellte die Ankunft meiner Tochter Hannah dar, die mich auch dazu brachte, meinen Lebensweg neu zu überdenken mit der Frage: was erfüllt mich und womit kann ich uns beide ernähren? Ich beschloss, eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu beginnen, die mich sehr erfüllte und die ich voller Vorfreude aufs Unterrichten abschloss.

 

 

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Schon während der dreijährigen Ausbildungszeit begann ich, neben Aikido Yoga zu unterrichten, eher halbprivat und in kleinem Rahmen. Ich sammelte  Unterrichtserfahrung, die sich dann in der Mitarbeit in einem Yogazentrum festigte.

Im Verlauf meiner Yogaausbildung bot sich die Möglichkeit zur Ausbildung als Physiotherapeutin. Es waren drei wirklich anstrengende Jahre, die sich im Nachhinein als wahrer Segen erwiesen. Denn nun bekam meine Liebe zum Körper und zur Bewegung ein sehr gutes theoretisches Fundament. Ich konnte gezielter auf die individuelle Problematik meiner Teilnehmer eingehen und begann, wichtige Aspekte aus der Haltungs-und Bewegungsschulung in mein Unterrichtskonzept zu integrieren.

Durch diese fundierte Doppelausbildung erwarb ich mir die Kassenanerkennung, d.h. die gesetztlichen Krankenkassen begannen, die bei mir besuchten Hathayogakurse zu bezuschussen.

Mehrere Knieverletzungen im Aikido verlagerten meinen Weg immer mehr zum Yoga, sodass ich mich entschloß, meine Aikidotrainertätigkeit zu beenden und mich ganz dem Yoga zu widmen. Ich begann, meine Yogaselbständigkeit aufzubauen, beendete die Unterrichtstätigkeit im Yogazentrum und mietete eigene Räume an.

Im Laufe der Zeit stieg die Zahl meiner Schüler und gleichzeitig wuchs die Größe meines Raumes. Heute, nach 21 Jahren als Yogalehrerin, davon 14 Jahre selbständig in eigenen Räumen, kann ich den roten Faden zurückverfolgen, der mich dahin leitete, wo ich jetzt bin.

Ich bin sehr dankbar für die vielen Jahre Aikido, die mein Bewegungsgefühl formten,  für alle Bücher, Seminare, und Lehrer deren Impulse  in mein Yogaerleben - und unterrichten einflossen.Die nährende inspirierende Kraft des Yoga hat mich auf eine Reise geführt.  Im Verlauf dieser Reise hat sich sowohl die äußere Umgebung gewandelt als auch meine eigene innere Welt.

 Nicht nur mein Körper hat sich durch das jahrelange Üben maßgeblich Richtung Gesundheit, Geschmeidigkeit und Sensibilität gewandelt, auch mein Denken und Fühlen hat sich erweitert und erneuert. "Stille ist heute stiller, Tiefe ist tiefer, Raum ist weiter, Glück ist ... "glücklicher"

So, wie ich diese Erfahrung erlebe, kann ich sie im Unterricht weitergeben und es erfüllt mich mit großer Freude und Erfüllung, wenn ich spüre, dass auch meine Teilnehmer diese Weisheit erfahren und mit einem Strahlen in den Augen aus der Stunde gehen.

 

   Nachdem meine Tochter Hannah sich auf die Reise in die weite Welt machte war plötzlich wieder sehr viel Freiraum da, den ich füllte, indem ich mir den Jugendtraum erfüllte, Gitarre zu lernen. Diese Leidenschaft hat mich 05 Imageseitdem nicht mehr losgelassen.

In den Liedern, die frei improvisiert oder als feste Songs entstehen, kann ich alles, was mich bewegt in die Welt tragen. Immer mehr erfahre ich durchs eigene Musizieren wie wichtig, tragend, nährend und heilend Musik ist. Auch heute noch wird in indigenen Kulturen über Gesang geheilt, sei es auf Seelen- oder Körperebene.

hier ein paar im Studio aufgenommene Songs von mir:  Mein Musikprojekt ANE NUE

So fließt die Musik mehr und mehr in mein Yoga ein, in gesungenen Mantras, im Summen und Brummen  oder im Intonieren des OM....

In alten indischen Schriften wird beschrieben: am Anfang war der Raum, in diesem Raum entstand der Klang OM, und aus diesem Klang sind  alle Formen und Vielfalten entstanden.

Abschließend kann ich sagen, dass es für mich immer wichtig war, meinen persönlichen Weg zu finden und konsequent zu gehen. Auf die Stimme im eigenen Inneren zu hören, und ihr zu folgen. Auch wenn das nicht immer der bequemste Weg war!

Denn dann öffneten sich ... wie durch ein Wunder ... neue Türen, Möglichkeiten taten sich auf, Kontakte wurden geknüpft, Menschen erschienen, die mir durch konkrekte Unterstützung halfen, oder die mich in Augenblicken des Zweifels unterstützten.

 

 

Mein Leben wird immer leichter und müheloser und dafür bin ich von ganzem Herzen dankbar.

 

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