Gehirnwellen und Bewußtseinszustände

Deltawellen (0 bis 4 Hertz)

Zustand sehr tiefer und vollständiger Entspannung im traumlosen Tiefschlaf. Heilung, Regeneration und Wiederaufbau der Zellen findet statt.

Thetawellen (4-8 Hertz)

Im Traumschlaf, während bestimmter Trancezustände und tiefer Meditation. Die Formationen des Unterbewußtsein sind aktiv und das Tor zur Kreativität steht offen. Plastisches Vorstellungsvermögen, erhöhte Lern- und Erinnerungsfähigkeit, Fantasiebilder, Inspiration bis hin zu Traumsequenzen. Typisch für Gipfelerfahrungen und ideal für freies Assoziieren und kreatives Denken.

Alphawellen (8 bis 12 Hertz)

In der Entspannung, bei geschlossenen Augen und ausgeglichenen Menschen.  Wohlige Empfindungen, ruhiges, fließendes Denken, zuversichtliche Stimmung und Integration von Kopf und Körper.

Unterer Bereich: (8 bis 10 Hertz) Selbstwahrnehmung, Balance und Kopf-Körper-Integration.

Oberer  Bereich: (10 bis 12 Hertz) Zentrierung, Heilung und Verbindung zwischen Körper und Geist

Betawellen (12 bis 35 Hertz)

Im normalen, wachen Zustand mit offenen Augen, der Focus ist auf die äußere Welt gerichtet. Konzentration und Kognition, aber auch Stress, Hektik und Sorge. Ein hoher Anteil an Betawellen korrespondiert mit einem erhöhten Ausstoss von Stresshormonen.

Unteres Beta (12 bis 15 Hertz) entspannte, nach außen gerichtete Aktivität

Mittleres Beta (15 bis 18 Hertz) aktiv gerichtete Aufmerksamkeit nach außen

Hohes Beta (18 bis 35 Hertz) Stressbereich, Angst und hohe Anspannung

Gammawellen (35 bis 100 Hertz)

Sie sind wenig erforscht. Bei Angstzuständen, Hyperaktivität, Spitzenleistungen, Geisteskrankheiten, aber auch bei mystischen und transzendenten Erfahrungen.
Tranceähnliche und nichtphysische Zustände wie z.B. in extremen Situationen (Rennfahrer bei 200 km/h  erkennt Details bei den Zuschauern) oder in bedrohlichen Situationen produziert das Gehirn Deltawellen, das Zeitempfinden verlangsamt sich.